Philosophie

Der DOWNPASS basiert auf den im „Europäischen Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen“ niedergelegten Standards zur ordnungsgemäßen Tierhaltung und den verschiedenen Qualitätsvorschriften für Federn und Daunen. In die Weiterentwicklung des Downpass sind Wissenschaftler, Veterinäre und Tierschutzorganisationen eingebunden.

Ziel ist es, ein weltweit gültiges und anerkanntes System zu implementieren, so dass der globale Bedarf, der beispielsweise in asiatischen Schwellenländern hohe Zuwachsraten verzeichnet, aus ethisch korrekten Quellen gedeckt werden kann. Die Daunen- und Federnindustrie agiert genau wie die Bekleidungsindustrie global: Ware wird aus den unterschiedlichsten Ländern beschafft. Im Gegensatz zu nationalen oder westlichen Insellösungen strebt der Downpass eine Lösung an, die dem Beschaffungsverhalten und den Konsumgewohnheiten international gerecht wird.

Mit dem DOWNPASS können sowohl Fertigprodukte (z. B. Daunenjacken und Daunenschlafsäcke) als auch Transportbehälter von Daunen und Federn (z. B. verpackt in Ballen oder in Säcken) im Rahmen der Chain of Custody zurückverfolgt werden.

Der Downpass verbindet ethische mit qualitativen Prüfkriterien und dokumentiert die Herkunft (Traceability) von Daunen und Federn von Wassergeflügel (Enten + Gänsen), die als Füllmaterial in Bekleidung, Outdoorausrüstung und Bettwaren eingesetzt werden. Die Traceability-Audits und die Qualitätsprüfungen werden durch anerkannte neutrale Dritte vorgenommen.

Es muss sicher gestellt sein, dass ausschließlich Daunen und Federn eingesetzt werden, die nicht von lebenden Tieren gewonnen wurden.

Hinsichtlich der Qualität müssen die mit dem Downpass gelabelten Produkte die auf dem Etikett ausgewiesenen Angaben erfüllen. Die Überprüfung erfolgt durch verdeckte Aufkäufe im Handel (Mystery-Shopping) und die anschließende Untersuchung der Füllzusammensetzung in anerkannten Testlabors.